Auktionen

Nachbericht zur 35. Auktion


Am Nachmittag des 24.05.2018 fand der zweite Teil unserer Frühlingsauktion statt.


Spitzenlos dieser Auktion war ein Ölgemälde (Los 292) von Nikolai Georgievich MAKOWSKI (1842-1886). Es zeigt ein Bauerngehöft am Fluss mit Gänsen im Vordergrund. Etliche Nachfragen deuteten schon im Vorfeld einen spannenden Bieterwechsel an. Das Gemälde des russischen Künstlers mit einem Ansatzpreis von 5.800 Euro wurde für 10.800 Euro verkauft. Auch insgesamt fand die russische Kunst eine große Resonanz in dieser Auktion. Beispielsweise Los 293, eine Amphorenvase aus der Zeit vor 1900. Mit einem Verkaufspreis von 1440 Euro wurde mehr als das Vierfache des Limits erzielt. Ein Ölgemälde eines russischen Konstruktivisten (Los 296) erreichte 1560 Euro.
Weitere Gemälde mit erfreulichen Ergebnissen waren u.a. die sommerliche Landschaft in Prien am Chiemsee (Los 387) von Johannes (Hans) BECKMANN (1809-1882), welches für 6.600 Euro verkauft wurde oder die Raffael Kopie aus dem 19.Jahrhundert (Los 377) - erworben für 4200 Euro. Großes Interesse weckten die beiden Meissener Jugendstil Teller mit dem Peitschenhieb Dekor, entworfen von Henry van der Velde 1903 (Los 258/259). Bei 350 Euro Startpreis gab es viele Bieter, verkauft wurden die Teller schließlich jeweils für 1.320 Euro.
Der Auszeichnungspreis der Berlinale 2001 - eine kleine Bärenskulptur aus vergoldeter Bronze (Los 214)- erfuhr ebenfalls eine hohe Nachfrage. Aus den geforderten 200 Euro wurden am Ende 1200 Euro.

Die Vorbereitungen für unsere Sommerauktion laufen; Ende Juli wird diese stattfinden.


*alle Angaben inklusive Aufgeld


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Vorbericht zum 2. Teil der Frühjahrsauktion am 24. Mai 2018


Schon ist der Frühling beinahe wieder rum und wir laden sie ganz herzlich ein, am 24. Mai 2018 den zweiten Teil unserer Frühlingsauktion zu besuchen. Um 14 Uhr ist Beginn.


Hauptschwerpunkte liegen dieses Mal vor allem bei Skulpturen, Gemälden und Asiatika.

Viele bekannte Ostdeutsche Künstler sind in dieser Auktion mit ihren Werken vertreten. Es gibt beispielsweise Bronzeplastiken von Rolf WINKLER (1930-2001) und Gerhard ROMMEL (1934-2014) , Gemälde von Hans VENT (1934 - 2018) und Rolf HÄNDLER (1938) oder grafische Arbeiten von Walther WOMACKA (1925-2010) oder Harald METZKES (1929).

Eindrucksvolle plastische Kunstwerke aus unterschiedlichen Sparten warten auf neue Besitzer. Allen voran das Spitzenlos - eine knapp 1 Meter hohe Keramikstatue von Ludwig Karl Maria VIERTHALER (1875 - 1967 ). Die Exotin mit Papagei wurde bereits 1914 auf der Weltausstellung in Köln gezeigt.

Für Liebhaber und Sammler archäologisch wertvoller Funde gibt es eine Cuerdo-Seca Fliese aus der Zeit um 1500 oder aber eine kleine Vase aus Ägypten, datiert auf 3200 v.Chr.

Ein weiteres Highlight ist das Ölgemälde von Nikolai Georgievich MAKOWSKI (1842-1886). Es zeigt eine Flusslandschaft mit Gehöft und Federvieh. Hervorzuheben ist außerdem ein seltenes, frühes Werk von Oswald ACHENBACH (1827-1905) - einem der bekanntesten deutschen Landschaftsmaler des 19. Jahrhunderts. Das Ölgemälde zeigt eine italienische Abendlandschaft mit Schloss und Brücke und befindet sich seit mehreren Generationen in Familienbesitz.

Eine stehende, feuervergoldete Tara aus dem 19. Jhd. und ein großer sitzender Bronze Buddha aus Tibet gehören zu den Top-Losen unserer umfangreichen Asiatika Sparte.

Unsere Besichtigung beginnt ab Donnerstag, den 17.Mai, täglich haben wir von 11 bis 17 Uhr geöffnet (ausgenommen Wochenende und Feiertage). Wir freuen uns auf Sie!




Nachbericht zur 34. Auktion


Die erste Frühjahrsauktion diesen Jahres fand am 29.03.2018 statt und erfreute sich einer weiterhin ansteigenden Anzahl registrierter Bieter.


Eine der besonders erfreulichen Preissteigerungen betreffen beispielsweise einen chinesischen Weihrauchbrenner aus dem 19.Jahrhundert (Los 228). Mit einem Limit von 200 Euro schaffte es das Bronzegefäß danke vieler Interessenten auf 3840 Euro.

Auch eine englische Kaminuhr von 1870/80 (Los 431) gefiel unseren Kunden sehr. Die 1500 Euro Limit wurden mehr als verdreifacht. Für 5280 Euro geht sie nun nach Irland.

Knapp 80 teils kolorierte Ablichtungen (Los 415) aus der Meiji Periode (1868 -1912) waren mit 100 Euro angesetzt und wechselten schließlich für 1080 Euro den Besitzer.

Was uns diese Auktion außerdem zeigt - die Beliebtheit Ostdeutscher Kunst nimmt im internationalen Raum weiter zu. Bert HELLERs Ölgemälde "Winterlandschaft mit Schlittengespann" (Los 512) geht für 1020 Euro nach New York.
Und auch das Spitzenlos (Los 546), eine 70 cm hohe Bronzeskulptur von Rolf WINKLER (1930 -2001) wurde für 5520 Euro ins Ausland verkauft.

Alle noch verbleibenden Objekte können nun bis zum 27. April im Nachverkauf erworben werden.


*alle Angaben inklusive Aufgeld



Vorbericht zur Frühjahrsauktion am 29. März 2018


Nächsten Donnerstag um 14 Uhr beginnt unsere 34. Auktion, zu der wir Sie herzlich einladen. Knapp 630 Objekte aus vielen Sparten kommen zum Ausruf.

Ein prächtiger, großer Wandbehang aus schwarzer Seide aus dem 19.Jahrhudert (Lot 210) gehört mit zu den Spitzenlosen in der Rubrik Asiatika. Die farbigen Figuren, Pflanzen, Ornamente und Fabelwesen sind in feinster Stickarbeit ausgeführt und stellen eine Ahnentafel dar.

Die Ostdeutsche Kunst bildet wieder einen unserer Schwerpunkte und ist mit Malerei, Grafik und Zeichnungen sowie Skulpturen vertreten. Größere Bronzeplastiken stehen beispielsweise von Rolf WINKLER (1930-2001) - Lot 546 oder Werner STÖTZER (1931-2010) – Lot 530 zum Verkauf. Ein Gemälde (Kat. Nr. 521) mit dem Titel "Römische Szene" von Heinrich TESSMER (1943-2012) oder die geometrischen Grafiken Hermann GLÖCKNERS (1889-1987) – Lot 522 und 523 sowie eine ganze Reihe anderer bekannter Künstler folgen.

In unserer Schmuckabteilung finden sich viele Art Déco Stücke aus zeitlosem Weißgold mit Brillanten und Diamanten sowie aufwendig gearbeitete Biedermeier Anhänger mit Edelsteinbesatz.

Einige historische Geschehnisse lassen sich an Zeugnissen wie unserem Los 420 ein Stück weit eindrucksvoll näher bringen. Hier handelt es sich um einen Ehrenbrief für den Leutnant Alfred LAMPE, ausgestellt vom Staat New York im Jahre 1863. Lampe hatte als deutscher Einwanderer im Amerikanischen Bürgerkrieg (1861-1865) gedient und sich dieses seltene Lob verdient.

Ebenfalls nennenswert sind die 6 Gemälde (Kat.-Nr. 576 – 581) der Künstlerin E.W. Kallen. Als womögliche Schülerin der Künstlergruppe Sturm wurden ihre Werke wohl als entartete Kunst betrachtet. Alle sechs Gemälde zeigen Personen, gemalt in einem Stil, der sich zwischen neuer Sachlichkeit und magischem Realismus bewegt. Aber auch mit anderen Einflüssen der im frühen 20.Jahrhundert vorherrschenden Kunstströmungen - wie beispielsweise Kubismus oder Futurismus - experimentierte die Künstlerin.

Spitzenlos der gesamten Auktion ist ein großes sommerliches Gemälde von Johannes (Hans) BECKMANN (1809-1882) - Lot 566 mit dem Titel "Landschaft in Prien am Chiemsee".


Wir freuen uns auf Ihren Besuch.



Nachbericht zur 33. Auktion


Am 30.01.2018 fanden sich wieder zahlreiche Gäste in der Rosenthaler Straße ein, um an unserer Winterauktion teilzunehmen. Es kamen 557 Lose aus vielen unterschiedlichen Sparten zum Aufruf.


Ein kleines, auf 1888 datiertes und ungedeutet signiertes Ölgemälde (Los 516), auf dem ein sommerliches Bauerngehöft mit Hühnern dargestellt ist, stieß auf sehr großes Interesse. Es konnte seinen Ansatzpreis von 100 Euro bis auf 2160 Euro steigern.

Genauso erfolgreich war ein ohne Limit angesetztes, versilbertes Gefäß (Los 85), das wohl aus Vorderasien oder Persien stammt. Die Wandung ist mit umlaufenden Figurenrelief verziert und zeigt zweimal zwei Tafeln mit frühzeitlichen Reiterszenen. Für 1140 Euro wurde es verkauft.

Rege Nachfrage gab es zur Ostdeutschen Kunst. So sind beispielsweise, alle offerierten Werke von Walter WOMACKA verkauft worden. Eine 50 cm x 70 cm große Arbeit in Aquarell-Mischtechnik mit dem Titel "Brodelnder Vesuv" (Los 342) stand dabei mit 2040 Euro Zuschlag preislich an der Spitze. Harald METZKES "Landschaft mit Pappeln" (Los 341) erreichte 1680 Euro, eine kleine Bronze von Wilfried FITZENREITER (Los 339), der "Dornenzieher", ging für 870 Euro weg. Zwei Zeichnungen von Fritz CREMER (Los 356/357) sind für 120 und 216 Euro nach England verkauft worden.

Asiatische Kunst wurde dieses Mal erst am Abend aufgerufen. Mit dabei war eine fast 60 cm große, sehr fein gearbeitete Bronzefigur der Guanyin (Los 490), die für 4320 Euro den Besitzer wechselte. Auch ein Luohan-Figur aus China (Los 493), gefertigt aus "Blance de Chine" wurde für 80 Euro angeboten und steigerte ihren Wert bis auf 840 Euro.

Und auch unter unseren Teppichen gab es ein Los von besonderem Interesse. Ein persischer Keshan (Los 554) trieb mehrere Bieter an bis 840 Euro zu steigern, begonnen bei 150 Euro.

Bis zum 28.Februar können nun alle noch verbliebenen Lose im Nachverkauf zum Limitpreis erworben werden.


*alle Angaben inklusive Aufgeld



Vorbericht zur Winterauktion am 30. Januar 2018


Zum Auftakt des Jahres halten wir besonders in den Sparten Asiatika und Porzellan viele Highlights für sie bereit. - Beginn ist um 14 Uhr.


Porzellanliebhaber finden ein erlesenes Angebot. Das weiße Gold der Manufaktur Meissen ist dieses Mal mit vielen meisterlichen Stücken des 18. Jahrhunderts vertreten. Von J.J. KAENDLER sind beispielsweise eine Rokoko-Uhr mit Glockenschlag und Purpurmalerei (Los 170) oder eine höfische Prunkterrine mit Malerei von C.F. HEROLD (Los 158).


Spitzenlos ist eine 64 cm große Bronzeskulptur des Vairocana. Diese Lack- und Feuervergoldete, sehr hochwertige Figur wurde im 18./19.Jahrhundert in Tibet gefertigt. Aus China (Republikzeit) stammt Los 528 - ein prächtiges, signiertes Schachspiel mit filigran geschnitzten Figuren aus Elfenbein. Und mindestens ebenso beeindruckend ist die knapp 64 cm hohe Satsuma-Bodenvase aus der Meiji-Periode. Ihr Vogel- und Kirschblütendekor ist von außergewöhnlicher Schönheit und hervorragender Qualität.


Desweiteren zeigen wir Vertreter der Ostdeutschen Kunst - u.a. Harald METZKES und Bert HELLER mit Gemälden, Berndt WILDE und Hans VENT mit Skulpturen, Walter WOMACKA und Bernhard HEISIG mit Zeichnung/Grafik, um nur einige zu nennen.


Erwähnenswert ist außerdem ein großes Gemälde des 16.Jahrhunderts aus der Werkstadt von Paolo VERONESE. "Rebecca am Brunnen" lautet der Titel des italienischen Meisterwerks (Lot 279). Es befand sich seit dem 18.Jahrhundert in Privatbesitz und wurde im Palazzo Sarcinelli in Conegliano ausgestellt.


Und viele weitere, interessante Objekte sind zu entdecken. Schauen Sie einfach mal vorbei.



Nachbericht zur 32. Auktion vom 01.12.2017


Mit unserer erfolgreichen Weihnachtsauktion beendeten wir das Jahr 2017.


Diese Gelegenheit möchten wir nutzen, um uns für die Unterstützung bei unseren Einlieferern, Sammlern, Geschäftspartnern und Neukunden zu bedanken - DAS TEAM AUKTIONSHAUS KLOSS sagt DANKE!


Das Highlight war Katalognummer 322 der Weihnachtsauktion am 01.12.2017 - das 47,8 cm x 66,8 cm große, italienische Mikromosaik aus der Zeit um 1800. Schon lange vor der Auktion wurde klar, dass diese klassizistische Darstellung das begehrteste Objekt der ganzen Auktion sein würde. Diese Arbeit war von musealer Qualität und konnte durch Ihre Ausdrucksstärke überzeugen. Nach langen Bietergefechten von 9 internationalen Telefonbietern und zahlreichen Bietern per Live Stream, boten die letzten beiden Interessenten den Preis schließlich auf ganze 74.400 Euro hoch (Limit 5800 Euro).


Erfreuliches ist auch aus der Rubrik der Keramik zu berichten. Nahezu das gesamte offerierte Angebot an Gefäßen von Jan Bontjes van Beek wurde zu Höchstpreisen verkauft. Eine rosa glasierte Fußschale (Katalognummer 223) erlangte 720 Euro (Limit 250) und eine blau glasierte Vase (Katalognummer 220) ließ ihren Ansatzpreis von 80 Euro bei einem Zuschlag von 600 Euro weit hinter sich. Übrig blieben lediglich zwei weiße Übertöpfe.


Beim Schmuck lagen dieses Mal die Perlenketten ganz vorn. Besonders ein langes, verschlussloses Collier aus Tahiti Zuchtperlen (Katalognummer 578). Es erlangte einen Zuschlag von 1.680 Euro (Limit 800 Euro).


*alle Angaben inklusive Aufgeld



Vorbericht zur Weihnachtsauktion am 01. Dezember 2017


Am Freitag findet die letzte Auktion diesen Jahres statt. Sämtliche Sparten sind wieder vertreten, ganz besonders Asiatika, Schmuck, Kunst und Antiquitäten.

Beginn ist um 13 Uhr

Spitzenlos ist ein großes Mikromosaik aus Italien ( Los 322 ) - eine Rarität von musealer Qualität. Die sommerliche Landschaftsidylle mit antikem Tempel, Personen und Stadtkulisse entstand um 1800.

Neun Porzellanfiguren, bestehend aus der Figur des Shou - Lao und acht Unsterblichen ( Los 179 ) gehören zu den Highlights unserer Asiatika.

Ebenso die etwa 13 cm große, feuervergoldete Bronzeskulptur des Vaishravana, auf einem Löwen sitzend, ein Tibeto-Chinesisches Kunstwerk aus dem 18./19. Jahrhundert. Die Figur überzeugt durch ihre besonders detailgetreue, filigrane Ausführung und ist unterm Stand gemarkt.

Pal FRIED ist als ein Vertreter der Malerei des 20. Jahrhunderts mit einem sitzendem, weiblichen Halbakt dabei ( Los 355 ).

Für Sammler und Liebhaber Ostdeutscher Kunst haben wir Werke aus mehreren Sparten zusammengetragen - Gemälde ( u.a. von Bert HELLER, Los 415, 416 ), Grafik ( u.a. von A. R. PENCK ( Ralf Winckler), Los 412 ) oder Skulpturen ( z.B. von Hans EICKWORTH, Los 419 ).

Eine ganze Wand in unserem Ausstellungsraum ist den Fotografien von Yuri ABRAMOCHKIN und Pawel MICHAILOWITSCH MARKIN gewidmet - Großformatige, Monochrome Aufnahmen aus den 60er bis 90er Jahren, entstanden in Russland.

Und auch unser umfangreiches Schmucksortiment mit einer Vielzahl interessanter Stücke aus den letzten 200 Jahren soll erwähnt sein. Hochkarätiger Saphir-Brillantschmuck, Tahitiperlen, Aquamarin und vieles mehr - die Auswahl ist groß.


Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Nachbericht zur 31. Auktion vom 05.10.2017


Gute Stimmung und ein Saal mit nur wenigen freien Plätzen bescherten unserer Herbstauktion eine Gesamtverkaufsquote von 62%.

Aus der Sparte der Asiatika wurden ganze 74% verkauft.

Eines der meist bebotenen Stücke war ein 72 cm x 53,5 cm großes Shibayama-Wandbild mit Vogelmotiv. Bei einem Limit Preis von 1600 Euro wurde es für 4800 Euro verkauft.

Weitere Beispiele sind ein 81 cm hoher, vergoldeter Stellschirm aus China - Zuschlag bei 780 Euro (Limit 180 Euro) oder die 11 cm große Steinfigur eines sitzenden Guyanin - ebenfalls aus China - Zuschlag 576 Euro (Limit 100 Euro).

Katalognummer 422 Ernst FUCHS‘S (1930-2015) Bronzebüste "Achill" ging mit 750 Euro Startpreis in die Auktion und wurde für 1320 Euro verkauft.

Für ein restaurierungsbedürftiges Ölgemälde (Lot 583) von Karl GUNSCHMANN (1895-1984) - ein Früchtestilleben - boten unsere Kunden 720 Euro.

Und V. VINOKUROVS surrealistisches Gemälde mit dem Titel "figürliche Komposition vor einem Regenbogen", das in der 30. Auktion nicht versteigert werden konnte, brachte es auf 1080 Euro (Limit 380 Euro)

Bis zum 5. November können alle nicht versteigerten Lose noch im Nachverkauf erworben werden.


*alle Angaben inklusive Aufgeld

Vorbericht zur Sommerauktion am 04. August 2017


Schwerpunkt unserer diesjährigen Sommer Auktion liegt bei einem umfangreichen Sortiment an Gemälden. DIE GESCHICHTE DER MALEREI ist dabei aus den letzten 4 Jahrhunderten zu betrachten.

Beginn der Auktion 14:00 Uhr

Hervorzuheben sind hier ein großes Barockgemälde (Lot 296): "hervorragend gemaltes Blumenstillleben in leuchtenden Farben", was in seiner Art beeindruckend wirkt oder das Gemälde um 1700 eines niederländischen Malers (Lot 295), das Spuren des goldenen Zeitalters trägt.

Die Rubrik Moderne Kunst zeigt den Künstler Rudolf KRIVOS (1933) mit seinem Werk "Fasiangova Figura (Slamenik)", der als Legende der slowenischen Avantgarde gilt.

Aber auch Künstler, wie Edmund Kesting (1892-1970), Fritz Cremer (1906-1993), Klaus Tober (1950-1994), Brigitte FUGMANN (1948-1992) und Bert HELLER (1912-1970) sind in der Auktion vertreten und einige interessante Künstler mehr.

Es wartet auch ein großes Sortiment Asiatika auf Sie.

Unser Schmuckangebot bietet ebenso einige Highlights, darin sind u.a. ein Art Deco Ring mit Turmalin und Brillantbesatz, ein Damen Saphir-Brillantring oder ein Platin-GG Brillantring, hier 1 Brillant ca. 1,00 ct. Des Weiteren ist die Uhrenmanufaktur Jaeger LeCoultre mit 5 Uhren in Ihrer Einzigartigkeit in vertreten.

Besonders nennenswert sind auch eine große Meissener Figurengruppe (Papageienpaar) nach J.J.Kaendler, eine Bronzefigur "stehender weiblicher Akt" von Otto Hoffmann (1885-1915) oder eine englische Tapisserie vor 1900.


Wir freuen uns auf Ihren Besuch.



Nachbericht zur 29. Auktion vom 08.06.2017


Rekordergebnis für Walter Womacka Grafik, Höchstpreise für Luxus-Uhren, Schmuck zu 90% verkauft

Die zweite Frühjahrsauktion liegt hinter uns und bevor wir uns ganz der Sommerauktion zuwenden geben wir Ihnen hier einen kurzen Überblick zu den besten Ergebnissen:

International begehrt waren die Positionen der Kategorie Asiatika. Hier wurden 75% verkauft. Besonders nennenswert ist eine alte Buddha Bibel mit 8 Jadetafeln und goldenen Schriftzeichen, die einen Preis von 840 Euro erzielte. Auch eine koreanische Vase mit Drachendekor erweckte das Interesse mehrerer Bieter und wurde für 432 Euro verkauft.

Unsere Luxus-Uhren fanden zu Höchstpreisen neue Besitzer. Allen voran die für 7200 Euro versteigerte übergroße Taschenuhr mit Goldgehäuse und Emaille-Ziffernblatt von Perret & Fils aus den 60er Jahren des 19. Jahrhundert.

Drei verschiedene Tischuhren der Manufaktur Jaeger- LeCoultre aus den 50er und 60er Jahren wurden für 2640, 1560 Euro und 1200 Euro versteigert.

Das 106 Lose umfassende Schmucksortiment wurde zu 90% verkauft.

Erneut bewies diese Auktion, dass das internationale Interesse an ostdeutscher Kunst weiter zunimmt. So ging die Grafik Mädchen mit Blumenvase von Walter Womacka (1925-2010) zu einem Rekordpreis von 900 Euro an einen britischen Käufer. Ein Gemälde desselben Künstlers mit dem Titel Klatschmohn, Lilien und Rittersporn wurde für 3840 Euro verkauft.

Aus der Rubrik Russische Kunst ist ein russischer Spiegel von Pawel Petrowitsch Dmitrijew (Mitte 19. Jhd.) mit schwerem, aufwendig gearbeiteten Silberrahmen hervorzuheben. Für 5400 Euro wechselte er den Eigentümer.

Besonderes Interesse erweckten darüber hinaus eine Jugendstil-Jardiniere mit Heuschrecken und irisierender Glasur (Nancy, um 1906), versteigert für 1080 Euro, ein Gemälde von Jan Balet (1913-2009) mit dem Titel Mon Bougnat, das für 840 Euro verkauft wurde sowie die Bronzeskulptur eines unbekannten Künstlers, betitelt als stehender Mann, die 420 Euro erzielte.


*alle Angaben inklusive Aufgeld



Vorbericht zur Frühjahrsauktion Teil 2 am 08.Juni 2017


Asiatika, Schmuck, Kunst und Antiquitäten

Beginn der Auktion 14:00 Uhr

Wir laden Sie recht herzlich zu unserer zweiten Frühjahrsauktion dieses Jahres ein. Am Donnerstag, den 08.06.2017 beginnt die Versteigerung bei uns im Saal in der Rosenthaler Straße 16 um 14 Uhr. 660 Objekte aus vielen verschiedenen Sparten gelangen an diesem Nachmittag zum Ausruf.

Ein großes Sortiment an Asiatika (z.B. ein Paar Keramikpapageien aus China (18./19.Jhd.), eine alte Buddha Bibel mit Jadetafeln oder eine interessante chinesische Doppelvase mit farbenfrohem Dekor (um 1900 oder früher)) wartet auf Sie.
Ebenso vielfältig ist unser Schmuckangebot. Einige der herausragenden Positionen darin sind ein Ring mit großem Aquamarin in leuchtendem Türkis, ein blütenförmiger Art Déco Brillantanhänger mit Perle oder eine strahlenförmige Art Déco Brosche mit Saphiren und Brillanten.

Auch die russische Kunst ist dieses Mal mit einigen Highlights vertreten; beispielsweise ein großer, prunkvoller, Tafelaufsatz aus Silber (um 1881), ein Standspiegel mit aufwendig gearbeitetem Silberrahmen von Pawel Petrowitsch Dmitrijew (Mitte 19.Jhd.) oder ein umfangreiches Speiseservice (Kusnezow, um 1900).

In den Sparten Gemälde und Grafik halten wir Werke gefragter Künstler für Sie bereit, z.B. von Walter Womacka (1925-2010), Frans Masereel (1889-1972), Willi Sitte (1921-2013) oder Joan Miro (1893-1983) u.v.m.

Besonders nennenswert sind u.a. auch eine stilvolle Art Déco Vase mit Satyr und Nymphe, eine klassische Art Déco Deckenleuchte, eine große Meissener Figurengruppe (Gärtnergruppe) von 1860 sowie drei Miniaturen des 18.Jahrhunderts.


Wir freuen uns auf Ihren Besuch.



Nachbericht zur 28. Auktion vom 11.04.2017

 

Rekordergebnisse für Malerei von Walter Womacka

Höchstpreise wurden erzielt für:

"Steckrosen" (Zuschlag 7200 Euro),

"Kirschen" (Zuschlag 4320 Euro) und

"Äpfel" (Zuschlag 2760 Euro)

 

Auch die grafischen Werke begeisterten zu hohen Preisen Abnehmer.

 

Afrikanische Kunst fand zu guten Preisen neue Besitzer. Verkaufsquote: 72%

 

Den Auftakt unserer diesjährigen Frühjahrsauktion machte eine umfangreiche Sammlung afrikanischer Kunst, vorrangig Skulpturen und Masken. 72% der Objekte wurden erfolgreich versteigert.

Der zweite Teil des Abends wurde zu einem Erfolg für alle Liebhaber und Sammler ostdeutscher Kunst. Den Höhepunkt des Abends bildete die Versteigerung von sechs Gemälden Walter WOMACKA (1925-2010). Am beliebtesten bei den Käufern waren die "Steckrosen" (Zuschlag 7200 Euro) und die "Kirschen" (Zuschlag 4320 Euro) die zu wahren Bietergefechten führten.

"Der kleine Akt" erzielte mit einem Rufpreis von 250 Euro einen überraschend hohen Zuschlag von 2760 Euro.

Aber auch andere Künstler aus dem ostdeutschen Raum waren sehr gefragt und umkämpft, so zum Beispiel Eva Maria BERGMANN (1941-2016) mit ihrem Ölgemälde "Feuerwerk", das zu einem Preis von 2040 Euro den Besitzer wechselte.

 

Einige herausragende Ergebnisse anderer Sparten waren beispielsweise ein Memory-Brillantring (Zuschlag 2400 Euro), eine AUDEMARS FRERES Taschenuhr für 2400 Euro und die Bronzestatue "Hermann Duncker" von Walter HOWARD (1910-2005) aus dem Jahre 1959 mit einem Zuschlag von 1320 Euro.

 

*alle Angaben inklusive Aufgeld